Startseite Foren Freie Diskussion Kirschlorbeer im Zolliker Wald

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      Anne Decker
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      Man hört ja immer wieder, dass eingeschleppte Pflanzen die einhemische Flora verdrängen.
      Eine der invasivsten Planzen ist der Kirschlorbeer, der auf der schwarzen Liste des Bundesamtes für Umwelt bzw. Infoflora ist.

      Trotzdem ist diese Pflanze bei sehr vielen Häusern die immergrüne Heckenpflanze und wird von Gärtnern weiterhin verkauft.
      Die Vögel lieben seine Beeren und verteilen über ihren Kot die Samen im Wald.
      Schaut man in den Zolliker Wald und in den Bachtobel, spriesst dieser schon überall.
      Da er immergrün ist, sieht man ihn besonders im Winter gut und verdrängt somit im Frühling die jungen einheimischen Pflänzchen.
      Ist das auch anderen schon aufgefallen?

      Dabei gäbe es viele einheimische Heckenpflanzen: Eibe, Berberitze, Feuerdorn, Liguster
      Oder nicht invasive alternativen: Buchsbaum oder Scheinzypresse
      Und wenn es undbedingt Lorbeer sein muss, wenigstens der nicht invasive portugiesische Kirschlorbeer!

      Dazu kommt noch, dass die Blätter giftig sind und somit kein Igel oder andere Tiere sie essen oder als Baumaterial benutzen können.
      Ich versteh nicht, warum diese Pflanze, welche das Ökosystem hier in Zollikon zerstört noch als Heckenpflanze erlaubt ist.
      Ich finde eine Steuer auf Kirschlorbeerhecken sollte erhoben werden und so die Entfernung dieser Pflanze aus unseren Wäldern finanziert werden!

      Für alle, die nicht wissen wie der Kirschlorbeer aussieht:

       

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Antwort auf: Kirschlorbeer im Zolliker Wald
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